Mit fünf Siegen und einer Niederlage beendet die deutsche U19-Nationalmannschaft die über zwei Tage gehende Vorrunde der Europameisterschaft und trifft im Halbfinale auf die Mannschaft Großbritanniens. Spielbeginn ist am Sonntag um 12:05 Uhr.
Die vom österreichischen Verband und den Eiswölfen Ternitz als Kombinationsveranstaltung mit dem Damen-Europacup für Vereinsmannschaften ausgetragene Junioren-EM beschert im Vergleich zu den vergangenen Europameisterschaften den Aktiven längere Regenerationszeiten und dem Veranstalter eine gut besuchte Halle. Aufgrund der stimmungsvollen Atmosphäre, den abwechslungsreichen Spielen und der sehr guten Arbeit des Ausrichters kann das gewählte Format schon vor dem Finaltag als Erfolg gewertet werden.
In die gleiche Kerbe dürften die Verantwortlichen der deutschen U19-Nationalmannschaft hinsichtlich des Auftretens der neu formierten Mannschaft schlagen. Die in den drei Jahrgängen 2007, 2008 und 2009 relativ ausgewogen zusammengestellte Truppe präsentierte sich an den ersten beiden Turniertagen als geschlossene Einheit und konnte spielerisch gefallen.
Erwartungsgemäß war die sehr junge Mannschaft Großbritanniens in beiden Spielen kein Gradmesser für den Titelverteidiger. Mit 15:2 und 14:1 gingen die beiden Vergleiche klar an Deutschland.
Etwas anders gestaltete es sich gegen Österreich. Die beherzt kämpfende Auswahl des Turniergastgebers konnte im ersten Aufeinandertreffen am Freitag dem Rekordeuropameister lange Paroli bieten und führte zur Halbzeit sogar mit 1:0. Mit drei Toren binnen knapp vier Minuten drehte die deutsche Mannschaft im zweiten Durchgang den Spieß um und setzte sich letztlich 7:2 durch. Der zweite Vergleich der beiden Nachbarländer gestaltete sich wesentlich einseitiger und endete mit einem deutschen 13:2-Sieg.
Unerwartet einseitig verlief auch das erste Duell zwischen Deutschland und der Schweiz. Die Deutschen waren dem Dauerrivalen klar überlegen und siegten ungefährdet und auch in der Höhe verdient mit 5:0. Obwohl die Eidgenossen dem einen oder anderen Leistungsträger eine Pause auf der Tribüne verordneten, dürfte dieses Spiel dem deutschen Dauerrivalen nicht gefallen haben.
Anders und wesentlich ausgeglichener gestaltete sich das zweite Aufeinandertreffen, wo eine mit siebzehn Endjahrgängen angetretene Schweizer Mannschaft auf ein nun personell verändertes Deutschland traf. Zwar erwischten die Schützlinge von Bundestrainer Philip Heiler den besseren Start, konnten aber aus ihrer optischen Überlegenheit kein Kapital schlagen. Besser machte es die Schweiz, die ihre erste Drangperiode zum 1:0 nutzte. Ein ähnliches Bild gab es in den folgenden Überzahlspielen, Deutschland wenig zwingend, die Schweiz zielstrebig und effektiv, Konsequenz daraus war das 2:0. Die Schweizer hatten nun das Momentum auf ihrer Seite und erhöhten nach einer deutschen Unaufmerksamkeit auf 3:0. Doch der Europameister schlug zurück und verkürzte auf 2:3. In der Schlussphase dieses spannenden Spiels schenkten sich die beiden Teams nichts. Zwar waren Chancen für den deutschen Ausgleich da, jedoch ließ man die letzte Konsequenz vermissen. Mit der Schlusssirene gelang der Schweiz der frenetisch umjubelte Treffer zum verdienten 4:2-Erfolg.
Diese Niederlage nahm den Deutschen zwar ihre weiße Weste, änderte aber aufgrund des besseren direkten Vergleichs nichts mehr am Vorrundensieg, genauso wenig wie an der Tatsache, dass die deutsche Mannschaft mit dem bisherigen Turnierverlauf und den gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein kann. Erfreulich war auch, dass die Trainer plangemäß allen Spielern regelmäßige Einsatzzeiten verschaffen konnten und ohne verletzungs- oder krankheitsbedingte Ausfälle für den Finaltag planen können.
Im Halbfinale (Spielbeginn 12:05 Uhr) gegen Großbritannien ist Deutschland haushoher Favorit. Der Finalgegner wird bereits am 11:00 Uhr zwischen der Schweiz und Österreich ermittelt. Das Endspiel um den Europameistertitel ist für 18:15 Uhr terminiert. Über die Website der IISHF (www.iishf.com) wird natürlich wieder ein Livestream angeboten.
Aufgrund des kurzfristigen und unerwarteten Ausfalls eines Mannschaftsbetreuers konnte an den ersten beiden Turniertagen der gewohnte Service über social media nicht angeboten werden, wofür die ISHD um Entschuldigung bittet. Am Finaltag werden wir aber in gewohnter Form wieder über unsere Facebook-Seite berichten.
Die vom österreichischen Verband und den Eiswölfen Ternitz als Kombinationsveranstaltung mit dem Damen-Europacup für Vereinsmannschaften ausgetragene Junioren-EM beschert im Vergleich zu den vergangenen Europameisterschaften den Aktiven längere Regenerationszeiten und dem Veranstalter eine gut besuchte Halle. Aufgrund der stimmungsvollen Atmosphäre, den abwechslungsreichen Spielen und der sehr guten Arbeit des Ausrichters kann das gewählte Format schon vor dem Finaltag als Erfolg gewertet werden.
In die gleiche Kerbe dürften die Verantwortlichen der deutschen U19-Nationalmannschaft hinsichtlich des Auftretens der neu formierten Mannschaft schlagen. Die in den drei Jahrgängen 2007, 2008 und 2009 relativ ausgewogen zusammengestellte Truppe präsentierte sich an den ersten beiden Turniertagen als geschlossene Einheit und konnte spielerisch gefallen.
Erwartungsgemäß war die sehr junge Mannschaft Großbritanniens in beiden Spielen kein Gradmesser für den Titelverteidiger. Mit 15:2 und 14:1 gingen die beiden Vergleiche klar an Deutschland.
Etwas anders gestaltete es sich gegen Österreich. Die beherzt kämpfende Auswahl des Turniergastgebers konnte im ersten Aufeinandertreffen am Freitag dem Rekordeuropameister lange Paroli bieten und führte zur Halbzeit sogar mit 1:0. Mit drei Toren binnen knapp vier Minuten drehte die deutsche Mannschaft im zweiten Durchgang den Spieß um und setzte sich letztlich 7:2 durch. Der zweite Vergleich der beiden Nachbarländer gestaltete sich wesentlich einseitiger und endete mit einem deutschen 13:2-Sieg.
Unerwartet einseitig verlief auch das erste Duell zwischen Deutschland und der Schweiz. Die Deutschen waren dem Dauerrivalen klar überlegen und siegten ungefährdet und auch in der Höhe verdient mit 5:0. Obwohl die Eidgenossen dem einen oder anderen Leistungsträger eine Pause auf der Tribüne verordneten, dürfte dieses Spiel dem deutschen Dauerrivalen nicht gefallen haben.
Anders und wesentlich ausgeglichener gestaltete sich das zweite Aufeinandertreffen, wo eine mit siebzehn Endjahrgängen angetretene Schweizer Mannschaft auf ein nun personell verändertes Deutschland traf. Zwar erwischten die Schützlinge von Bundestrainer Philip Heiler den besseren Start, konnten aber aus ihrer optischen Überlegenheit kein Kapital schlagen. Besser machte es die Schweiz, die ihre erste Drangperiode zum 1:0 nutzte. Ein ähnliches Bild gab es in den folgenden Überzahlspielen, Deutschland wenig zwingend, die Schweiz zielstrebig und effektiv, Konsequenz daraus war das 2:0. Die Schweizer hatten nun das Momentum auf ihrer Seite und erhöhten nach einer deutschen Unaufmerksamkeit auf 3:0. Doch der Europameister schlug zurück und verkürzte auf 2:3. In der Schlussphase dieses spannenden Spiels schenkten sich die beiden Teams nichts. Zwar waren Chancen für den deutschen Ausgleich da, jedoch ließ man die letzte Konsequenz vermissen. Mit der Schlusssirene gelang der Schweiz der frenetisch umjubelte Treffer zum verdienten 4:2-Erfolg.
Diese Niederlage nahm den Deutschen zwar ihre weiße Weste, änderte aber aufgrund des besseren direkten Vergleichs nichts mehr am Vorrundensieg, genauso wenig wie an der Tatsache, dass die deutsche Mannschaft mit dem bisherigen Turnierverlauf und den gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein kann. Erfreulich war auch, dass die Trainer plangemäß allen Spielern regelmäßige Einsatzzeiten verschaffen konnten und ohne verletzungs- oder krankheitsbedingte Ausfälle für den Finaltag planen können.
Im Halbfinale (Spielbeginn 12:05 Uhr) gegen Großbritannien ist Deutschland haushoher Favorit. Der Finalgegner wird bereits am 11:00 Uhr zwischen der Schweiz und Österreich ermittelt. Das Endspiel um den Europameistertitel ist für 18:15 Uhr terminiert. Über die Website der IISHF (www.iishf.com) wird natürlich wieder ein Livestream angeboten.
Aufgrund des kurzfristigen und unerwarteten Ausfalls eines Mannschaftsbetreuers konnte an den ersten beiden Turniertagen der gewohnte Service über social media nicht angeboten werden, wofür die ISHD um Entschuldigung bittet. Am Finaltag werden wir aber in gewohnter Form wieder über unsere Facebook-Seite berichten.