Die ISHD gibt mit großem Bedauern bekannt, dass René Hippler zum Jahresende nach zwölfjähriger Tätigkeit als Verbandstrainer aus dem Trainerteam ausscheiden wird.

Ursprünglich hatte der 30-fache Nationaltorhüter seinen Rückzug bereits zum Ende der Saison 2024 geplant, erklärte sich jedoch dann bereit, die Herren-Nationalmannschaft noch eine weitere Saison als Torwarttrainer zu unterstützen. Künftig möchte Hippler mehr Zeit mit seiner Familie verbringen und seinen Sohn, einen begeisterten Fechter, intensiver zu Wettkämpfen begleiten.

Über viele Jahre zählte René Hippler zu den besten Torhütern der Inline-Skaterhockey-Bundesliga und gab sein Fachwissen bereits während seiner aktiven Karriere an den Nachwuchs weiter. Unter Bundestrainer Carsten Lang war er von 2014 bis 2016 Torwarttrainer der U19-Nationalmannschaft und führte diese Aufgabe unter Langs Nachfolger Jens Meinhardt eine weitere Saison fort. Anschließend übernahm Hippler die Position des Co-Trainers der U19, die er bis 2024 innehatte. Für die Saison 2024/2025 wechselte er schließlich ins Trainerteam der Herren-Nationalmannschaft.

Mit seiner ruhigen, besonnenen Art, kombiniert mit hoher fachlicher Kompetenz, prägte Hippler zahlreiche Nachwuchsspielerinnen und -spieler. Zu den größten Erfolgen seiner Trainerlaufbahn zählen der 14:1-Finalsieg gegen die Schweiz bei der U19-Europameisterschaft 2018 sowie der im Penaltyschießen errungene Europameistertitel 2023. Insgesamt gewann Hippler mit der U19 fünf Europameistertitel und wurde dreimal Vize-Europameister.

Auch in herausfordernden Phasen, insbesondere rund um die Corona-Pandemie, blieb Hippler der ISHD treu und wurde so zu einer wichtigen Konstante im Nachwuchstrainerstab. Während dieser Zeit begleitete er nahezu eine komplette Torhütergeneration – darunter Maximilian Kreutz, Janis Grundhöfer, Carolin Schmieta und Max Drücker, die später auch den Sprung in den Kader der Herren-Nationalmannschaft schafften.

Die ISHD bedankt sich herzlich bei René Hippler für seine langjährige Treue, seine hervorragende Arbeit und seinen außergewöhnlichen Einsatz für den Inline-Skaterhockey-Nachwuchs.